Logistik

Logistik Tower: Mit datenbasierten Erkenntnissen die Initiative gewinnen

Juni 2023
Markus Remhof

Markus Remhof

CTO

Probleme in der Logistik einfach verstehen, passend priorisieren, in Echtzeit kommunizieren und beheben…

Der Druck auf Verantwortliche im Bereich der Logistik wächst. Zwischen der Optimierung von Lieferketten, geplanten Einsparungen von Kosten und natürlich der Kundenerwartungen: „Ware egal wann, was und wo geliefert zu bekommen“, bleibt wenig Zeit den Blick aus der operativen Ebene zu lösen.

Traditionell wurden Logistik Analysen als individualisierte Dashboards definiert, die Daten aus dem jeweiligen Zuständigkeitsbereich visualisieren. Die Interpretation ist in diesem Fall oft nicht intuitiv für andere Departments.

Ein intelligenter Kontrollturm für die Logistik kann Abhilfe schaffen, wenn er richtig eingesetzt wird. Ein beispielhaftes Dashboard eines Logistik Towers (Abbildung 1), ermöglicht eine visuelle Interpretation des Zustands und der Entwicklung. Mit diesen Ansichten kann Logistik von jedem quantifiziert werden. Auch können Mitarbeiter eigenständig bewerten, ob ihre Handlungen Effekte gezeigt haben.

Abbildung 1: Beispielhaftes Dashboard eines Logistik Towers

 


Kurzum: Die Optimierungen sind nicht mehr an die Führungskräfte gebunden.

Für die Kommunikation auf Abteilungsebene unterstützt ein Logistik Tower, Probleme objektiv zu kommunizieren. Ein Ansatz stammt aus dem Lean Management und wird als Obeya-Methode beschreiben. Die worttreue Übersetzung ist „großer Raum“, der Begriff meint aber vielmehr eine Schaltzentrale bzw. das Gehirn. Obeya kann ein physischer Meetingraum oder ein visuelles Management-Tool wie beispielsweise ein Logistik Tower sein.

Die Methode verfolgt vor allem das Ziel der Verbesserung der Verantwortlichkeit, Entscheidungsfindung und Problemlösung.

Abbildung 2: Beispielhafte KPI´s eines Logistik Towers

In der Praxis kann dies mit einem datenbasierten Ansatz mittels KPIs erreicht werden. Ein beispielhaftes Dashboard ist im Bild zu sehen. Mit diesen KPIs wird der Zustand der Logistik transparent:

  • Qualität der Logistik (On-Time In-Full)
  • Lagerbelastung (Artikeldiversität & Kapitalbindung)
  • Technische Leistung (Picks & Einlagerungen)

 

Mit diesen Kennzahlen können andere Departments z.B. die Einkaufsabteilung schnell und transparent sehen, welche Probleme und Zusammenhänge zwischen den Abteilungen herrschen und wie sich Handlungen auf die Logistik auswirken.

Das ermöglicht dem Logistikleiter Herausforderungen objektiv und datenbasiert zu kommunizieren, damit schneller die Zustimmung und Handlungsbereitschaft anderer Abteilungen und der Geschäftsführung gewonnen werden kann.

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